Menschen dieser beiden Gruppen leben in Südwestalaska an Orten wie Nome, Unalakleet und Perryville. Sie werden nach den Dialekten der von ihnen gesprochenen Sprachen benannt. Wie die Yupik auf St. Lawrence Island und die Iñupiaq in Nord- und Nordwestalaska sind sie Jäger und Sammler, und ihre Ältesten erzählen Geschichten über die traditionelle Lebensweise, um diese den jüngeren Generationen zu vermitteln.

Viele Gruppen führen einen Subsistenzlebensstil als Jäger und Sammler. Sie entwickelten mithilfe der ihnen verfügbaren Ressourcen ausgefeilte handwerkliche Techniken und Geräte und trieben mit inländischen Gruppen Handel, um Lebensmittel und Materialien zu erhalten, die sie nicht vor Ort beziehen konnten.

Behausungstypen und die zum Bau verwendeten Materialien variieren von Gruppe zu Gruppe. Halb unterirdische Hütten mit unterirdischen Tunneln als Eingänge waren aber sehr gebräuchlich, v. a in den Dörfern im Norden. Bei den Yup’ik und Cup’ik lebten Jungen und Männer, die alt genug waren, um ihre Mütter zu verlassen, in einem sog. Qasgiq oder Männerhaus mit den Männern zusammen. Das Männerhaus diente auch als Gemeindezentrum. Die Frauen lebten in einem Ena, wo das gesamte Kochen und die Kindererziehung stattfand.

In sozialer Hinsicht waren die Dörfer um erweiterte Familiengruppen organisiert. Die Rangordnung wurde dadurch bestimmt, welche Fertigkeiten eine einzelne Person der Gemeinschaft bieten konnte. Schamanen spielten in vielen Dörfern eine wichtige Rolle und tun das auch heute noch. Sie behandeln Kranke und beten für gute Jagdbedingungen oder gutes Wetter.

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