Totem Bight State Historical Park

16 Kilometer nördlich von Ketchikan stößt man auf den Totem Bight State Historical Park, in dem es 15 kunstvoll geschnitzte Totempfähle zu bestaunen gibt. Das Ensemble ist eingebettet in einen üppigen Regenwald.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verließen viele von Alaskas Ureinwohnern ihre Dörfer, um in den Städten Arbeit zu suchen. Zurück blieben ihre aus Zedernholz geschnitzten Totempfähle, die schnell verwitterten und vom Regenwald überwuchert wurden. 1938 rief der U.S. Forest Service ein Projekt zur Rettung der Totempfähle und zur Erhaltung der Kultur der Ureinwohner ins Leben. Schnitzkünstler vom Stamm der Tlingit und Haida Indianer wurden mit der Restaurierung beauftragt.

Daraus entwickelte sich die restaurierte Siedlung Totem Bight mit 15 Totempfählen und einem Klan-Haus. Seit 1970 ist der Park im National Register of Historic Places eingetragen. Ein mit Informationstafeln versehener Weg führt durch den Regenwald, zum Klan-Haus und zu den Totempfählen.