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Southcentral

Palmer in Southcentral Alaska steht für das Ergebnis eines der größten sozialen Experimente der USA. Der Ort entstand auf der Höhe größter wirtschaftlicher Not im Land, der ‚Great Depression‘, im Rahmen von Präsident Franklin Roosevelts ‚New Deal‘ Hilfsprogramm.

Über Palmer

Heute ist Palmer eine Pendlergemeinde in Bezug auf Anchorage, das knapp 65 Kilometer weiter südlich liegt. Ursprünglich wurde Palmer aber gegründet, um 200 in wirtschaftliche Not geratene Familien aus dem Mittleren Westen der USA hierher umzusiedeln, wo sie Landwirtschaft betreiben sollten. 1935 trafen die Familien mit der Alaska Railroad in den Tälern von Matanuska und Susitna  ein, eine Region, welche die US-Regierung als für Landwirtschaft geeignet hielt. Der Boden war, für Alaska-Verhältnisse, fruchtbar, die kurze Anbauzeit reichte allerdings nur für einige Getreide- und Gemüsesorten, die auch bei kühlem Wetter gedeihen, was wenig Spielraum ließ.

Das Durchhaltevermögen der Farmer zahlte sich jedoch aus, und heute ist das Mat-Su Valley Alaskas ‚Brotkorb‘, woher 75 Prozent aller landwirtschaftlichen Produkte in Alaska stammen.  Palmer ist berühmt für seine über 40 Kilogramm schweren Kohlköpfe,  Rüben von über 3 Kilogramm und andere Wurzelgemüse von Monsterformat – alles der Mitternachtssonne, der Midnight Sun, zu verdanken, die sich im Sommer bis zu 20 Stunden täglich zeigt.

Aktivitäten

Palmer fällt durch den Mix aus Midwestern Farmen (wie im Midwesten der USA) und Bergparadies sofort ins Auge: alte rote Scheunen und ganze Heufelder werden eingerahmt von zackig  geformten Berggipfeln. Downtown Palmer verströmt den Flair der 1930er Jahre - so viel ist bis heute aus dieser Zeit erhalten geblieben, einschließlich antikes Mobiliar und Holzfußböden. Das Palmer Visitor Center ist eine rustikale Blockhütte direkt neben dem Matanuska Valley Agricultural Showcase, einem Garten mit Blumen und Gemüse in Übergrößen, für das die Gegend hier bekannt ist. Das Colony House Museum ist ein ehemaliges Farmhaus aus den 1930er Jahren, dekoriert mit Original-Möbeln jener Zeit.

Aber Berührung mit Geschichte ist nicht das einzige, was Palmer sehenswert macht; der Ort verfügt über umfassende Serviceeinrichtungen und ist Ausgangspunkt für etliche Tagestrips. Im Norden führt die Hatcher Pass Road zum landschaftlich reizvollen Hatcher Pass und dem Independence Mine State Historical Park. Die Hatcher Pass Region bietet unzählige Freizeitmöglichkeiten vor dem Panorama der spektakulären Talkeetna Mountains, Wanderwege und Relikte aus der Goldrauschzeit, zu denen auch die 16 verbliebenen Gebäude der Independence Mine gehören. Im Süden liegt der Knik Glacier, den man am besten mit einer Airboat-Fahrt über den Knik River erleben kann.

Viele Besucher befahren gerne die Nebenstraßen, vorbei an ursprünglichen Farmen. Beispielsweise fährt man etwas über 14 Kilometer auf dem Glenn Highway nach Nordosten, biegt dann auf die Farm Loop Road ab und hält im Spätsommer Ausschau nach Gemüseständen entlang der Straße. Palmers bekannteste landwirtschaftliche Attraktion ist die jährliche Alaska State Fair, ein ausgelassenes Ereignis, das sich über 12 Tage hinzieht und mit dem Labor Day endet. Live Musik, Rodeo, Jahrmarkt und so kuriose Veranstaltungen wie ‚Great Alaskan Husband Holler Wettbewerb‘, Schweinewettrennen und natürlich das Auswiegen der gigantischen Kohlköpfe, um herauszufinden, wer den größten gezüchtet hat.

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